Blog: Am Ende wird alles gut

11. Januar 2015
|

Gastbeitrag: EmoBodySync im Selbstversuch

Stephan Raif EmoBodySyncGastbeitrag von Stephan Raif

Ich arbeite mit Martin seit Februar 2014 zusammen und unterstütze ihn im Bereich Kommunikation und Marketing. So habe ich sowohl seine Leistungen als Coach als auch seine einzigartige Methodik EmoBodySync kennen gelernt. Rein Theoretisch. Denn alles, was ich bislang über EmoBodySync wusste, erfuhr ich quasi aus zweiter Hand durch Martins Berichte und meine Fragen.

Jetzt bin ich selbst temporärer Klient von Martin und habe meinen ersten echten Kontakt mit dem System hinter mir. Auch durfte ich den Rollenwechsel von Martin miterleben – vom geschätzten Kunden zu meinem Coach. Um es vorweg zu nehmen – beides war ein super Erlebnis. Aber der Reihe nach…

 

I. Fragen über Fragen

Ich erlebe das “EmoBodySync VIP-Paket 001”, das wir in zwei Sitzungen aufteilen. Es begann mit einem Fragebogen, dessen Anzahl an Fragen abhängig von den gegebenen Antworten ist. Minimal ca 76, maximal mehr als 200 Fragen. Meiner war etwa 85 Fragen lang und beschäftigte mich nur wenige Minuten.

Während ich die Fragen via iPad beantwortete (man muss sie sinngemäß bewerten – von “trifft sehr zu” bis “trifft überhaupt nicht zu”) beobachtete EmoBodySync per Bio-Feedback-System und Augenkamera (iPad) meine Reaktionen und mein Antwortverhalten. So erhielt Coach und System den ersten Eindruck über mein Verhaltensmuster.

Positano Stephan Raif EmoBodySync

II. Einatmen, ausatmen

Daraufhin bekam ich die erste Atemübung präsentiert. Ich sollte ganz banal nach einem vorgegebenen Takt atmen und mir dabei schöne Gedanken machen. Ob das gelingt kann man in Echtzeit am Monitor verfolgen: ein Farbfeld sollte von rot nach grün wechseln und ein kleiner Schmetterling fliegen. Ich habe beides nicht geschafft und sah nur rot 😉 Auch der Schmetterling wollte einfach nicht abheben.

 

III. Jetzt wird´s stressig

Aber egal, weiter ging´s. Ich sah eine ganze Menge (scheinbar beliebig zusammen gesetzter) Szenen per Video. Ganz banale Dinge wie autofahren, durch eine Menge von Menschen gehen, fahren durch Tunnels, Aufzug fahren, anstehen, Gedränge etc. Alles Situationen, die ich tausend mal erlebt habe, in denen man sich aber manchmal ein wenig unwohl fühlt. So checkte EmoBodySync meine Stressreaktionen (Hautwiderstand, Puls, Atmung).

“Stress” klingt etwas bedrohlich. Tatsächlich ging es mir immer gut bei Martin, hatte keine Angst und fühlte mich an sich nicht gestresst. Aber mein Körper reagierte natürlich sehr fein – nichts davon entging EmoBodySync.

 

IV. Relaxen, atmen, entspannen, runter kommen

OLYMPUS DIGITAL CAMERANun folgten Atem- und Entspannungsübungen. Tatsächlich funktionierte beides sehr gut bei mir. Ich war entspannter und, was ich später erfuhr, meine Atmung war viel gleichmäßiger als zuvor. Eine dieser Entspannungsübungen übrigens habe ich als Hausaufgabe bekommen: per .wav-Datei bekam ich am Ende des Tages eine 31 und eine 50minütige Atem-Gehirn-Übung ausgehändigt. Wesentliche Bestandteile dieser Übung sind verschiedene, individuell auf mich abgestimmte Töne und Tonfolgen. Die meisten davon höre ich nicht aktiv, aber mein Gehirn ist durchaus in der Lage, auch die Frequenzbereiche außerhalb des Hörbaren zu verarbeiten.

 

V. Jetzt wird´s farbig

In einer weiteren Session ermittelte das System “meine” Farben. Also welche Farbwellen entspannen mich besonders, welche Farbe tut mir gut. Ich bekam zwei Farben zu sehen – einen schönen Violetton und ein volles (nicht aggressives) Rot. Seltsamerweise entspannte ich mich bei der roten Farbe am besten. Ist eigentlich eine Warnfarbe, aber was soll´s. Vielleicht hat meine Frau doch recht, wenn sie sagt, dass ich manchmal nicht ganz normal ticke 😉

 

VI. Einen Überland-Flug, bitte

Nun bekam ich ein weiteres Video, einen Flug (mit Martins Flugzeug), zu sehen und musste dabei reagieren. Ich bekam eine Konsole in die Hand und sollte jeweils einen bestimmten Knopf drücken, wenn die Geschwindigkeit oder die “g-Kraft” ein Limit überschreiten, wenn ich die Landebahn sehe und wenn die Räder des Flugzeugs aufsetzen. Natürlich alles Ablenkungsmanöver, aber trotzdem musste ich mich sehr darauf konzentrieren, möglichst viel mitzubekommen. Allerdings war ich gefühlt miserabel in meinen Reaktionen (war zu entspannt).

Dieses Video hatte es aber in sich. Denn es waren mehrere Videos ineinander geschnitten, was ich in der Konzentration auf meine Aufgaben nicht bewusst wahr genommen habe. Martin fragte einiges ab unter anderem … wo ich denn jetzt am liebsten essen würde, wenn ich die freie Wahl (und Hunger) hätte. Mir fiel daraufhin unser Balkon ein, den meine Frau sommers liebevoll mit vielen Blumen und Pflanzen dekoriert. Das war auch meine Wahl: ein Essen mit Pamela auf unserem Balkon. Und siehe da: mein Unterbewusstsein wurde durch eine eingeschnittene Szene im Video gelenkt, in der ein Pärchen beim Essen auf dem Balkon zu sehen war.

Balkonien Stephan Raif EmoBodySync

VII. Flieg, Schmetterling. Flieg!

Meine letzte Session des Tages mit EmoBodySync wiederholte die anfängliche Atemübung, in der ich durch gute Atmung ein Farbfeld von rot nach grün umfärben und einen Schmetterling abheben lassen sollte. Diesmal gelang es spielend. Fast so, als ob mir das System eine Freude machen wollte. Kleiner Erfolg!

 

VIII. Auf ein Wort

Nun folgte ein Gespräch mit meinem Coach, der mir meine Ergebnisse und die Beobachtungen von EmoBodySync “übersetzte”. Ich stellte fest, dass wir bei der Beschreibung dieser Methodik (beim Konzipieren der Websites) nicht übertrieben haben. Ich wurde trotz der kurzen Zeit gut analysiert und erhielt konkrete Ergebnisse präsentiert. Martin sprach einige Dinge aus meiner Vergangenheit an, die er nicht wissen konnte und die ich nicht oder schlecht verarbeitet habe. Und er gab mir einige Empfehlungen, an welchen Dingen ich weiterarbeiten muss. Diesen Teil meines EBS-VIP-Paketes werde ich hier verständlicherweise nicht genau beschreiben 🙂

 

IX. Mein Résumé

Dieser Tag war im wahrsten Sinne des Wortes merk-würdig. Selten habe ich mich so systematisch und geführt mit mir selber beschäftigt. Noch nie mit Hilfe eines erfahrenen Coaches, der sonst ganz andere “Kaliber” vor sich hat (Martins Zielgruppe sind Top-Manager, Spitzensportler und talentierte Nachwuchssportler). Ich habe viel über mich erfahren und durch meine tägliche Hausaufgabe (siehe oben) auch die Möglichkeit, an mir zu arbeiten. Ich habe Vertrauen gefasst zu EmoBodySync und der konkreten, nutzbringenden Interpretation von Martin. Ich weiß, dass diese Kombination weltweit einzigartig ist und fühle mich (nicht nur deshalb) wohl. Nun bin ich gespannt auf den zweiten der Teil des Paketes in wenigen Wochen, in dem wir verstärkt ins Training einsteigen werden.

Ich hoffe ich konnte Ihnen mit meinem Bericht aus Sicht des Klienten einen kleinen Eindruck über EmoBodySync geben. Am Besten probieren Sie es einfach mal selber aus … ich kann´s nur empfehlen.

Schmetterling Stephan Raif EmoBodySync

 


0 Kommentare


Kommentar verfassen

Ihre Meinung ist gefragt.

Hinterlassen Sie eine Antwort